Archiv der Kategorie ‘Publikationen‘

 
 

Practices and Competencies – Evidence from a German Adult Literay Survey

Unter diesem Titel ist ein Beitrag im Internationalen Jahrbuch der Erwachsenenbildung / International Yearbook of Adult Education erschienen. Das Jahrbuch wird herausgegeben von Michael Schemmann, Universität zu Köln.

Bibliografische Information: Grotlüschen, Anke, Buddeberg, Klaus, Dutz, Gregor, Heilmann, L.isanne M.  & Stammer, Christopher (2019). Practices and Competencies – Evidence from an Adult Literacy Survey in Germany. In M. Schemmann (Ed.), Internationales Jahrbuch der Erwachsenenbildung / International Yearbook of Adult Education (pp. 17–34). Bielefeld: wbv.

Literalität und Altersgruppen

Bereits die erste LEO Studie im Jahr 2010 hatte gezeigt: Die kulturpessimistische These, für geringe Literalität seien vor allem jüngere Erwachsene ‚verantwortlich‘, lässt sich durch die empirischen Ergebnisse entkräften. Auch für LEO 2018 gilt: Anteilig sind ältere Altersgruppen stärker von geringer Literalität betroffen. Und entsprechend tragen sie auch stärker zum Gesamtphänomen bei. Gleichzeitig hat sich auch die Alterszusammensetzung der Bevölkerung (und folglich die Zusammensetzung des Studiensamples) in Richtung eines höheren Durschnittsalters verändert. Diese Ergebnisse sind in einem PDF-Dokument zusammengefasst: LEO 2018 Geringe Literalität und Altersgruppen.

Beitrag im Handbuch Bildungsarmut

Deckblatt des Handbuch Bildungsarmut

Anke Grotlüschen und Klaus Buddeberg haben einen Beitrag für das von Gudrun Quenzel und Klaus Hurrelmann herausgegebene Handbuch Bildungsarmut verfasst. Das Kapitel beschreibt basierend auf Ergebnissen von LEO 2010 das Phänomen geringer Literalität in Deutschland.

Grotlüschen, Anke; Buddeberg, Klaus (2019): Geringe Literalität unter Erwachsenen in Deutschland. In: Quenzel, G. und Hurrelmann, K. (Hg.): Handbuch Bildungsarmut. [1. Auflage]. Wiesbaden, Germany: Springer VS (Handbuch).

English version of the LEO questionnaire

The LEO questionnaire was translated into English for information purposes. The survey itself was only carried out in the German version. Please feel free to download the English version of the LEO questionnaire.

 

LEO 2018: 6,2 Millionen gering literalisierte Erwachsene

Auf der Tagung der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung wurden die Ergebnisse der Studie LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität der Öffentlichkeit vorgestellt. Für das BMBF gab Staatssekretär Christian Luft die Zahlen bekannt. Der Vorsitzende der Kultusminister-Konferenz, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, kommentierte die Zahlen aus Sicht der Länder. Prof. Dr. Anke Grotlüschen und Prof. Dr. Heike Solga (Sprecherin des LEO-Beirats) berichteten detailliert über den Trend zwischen 2011 und 2018.

Die Ergebnisse: Rund 6,2 Millionen Deutsch Sprechende Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren sind gering literalisiert, haben also Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Das sind 12,1 Prozent der entsprechenden Gesamtbevölkerung. In der Systematik der Studie entsprechen ihre Lese- und Schreibkompetenzen den Alpha-Levels 1 bis 3.

Pressebroschüre

Die Hauptergebnisse liegen in Form einer Pressebroschüre vor. Diese können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.

Video-Vorträge von Anke Grotlüschen zu den Hauptergebnissen der Studie

Die Hauptergebnisse der Studie liegen auch in Form einer videobasierten Präsentation vor. Über diesen Link, den Sie auch gern weiterleiten dürfen, erreichen Sie den Video-Vortrag.
(Link-Adresse: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/24578)

Anhand von drei Fragen  zu LEO gehen wir in einer weiteren Videopräsentation detailliert auf die Frage ein, wie der Rückgang der Zahl gering literalisierter Erwachsener zu erklären ist.

Über diesen Link erreichen Sie den Video-Vortrag „Drei Fragen zu LEO“. Auch diesen Link dürfen Sie gern weiterleiten.
(Link-Adresse: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/24737)

Fragebogen der LEO-Studie veröffentlicht

Der Fragebogen, der bei der LEO-Studie zum Einsatz kam, enthält eine Reihe von Fragen zu schriftbezogenen Alltagspraktiken und zur selbsteingestuften Kompetenz in verschiedenen Lebensbereichen (Digitales, Finanzen, Gesundheit, Politik). Sie können hier den Fragebogen als PDF -Dokument herunterladen.

Beitrag in der schweizerischen Zeitschrift Education Permanente

Decklbatt der Education Permanente

Anke Grotlüschen und Klaus Buddeberg äußern sich in einem Beitrag zu Mythen der Erwachsenenbildung. Darin geht es um stereotype und klischeehafte Vorstellungen zum Thema geringe Literalität.

Grotlüschen, Anke; Buddeberg, Klaus (2019): Leben mit geringer Literalität. In Education Permanente. Zeitschrift für Weiterbildung/Revue de Formation Continue, Heft 1 (Mythen der Weiterbildung), S. 30-33.


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